Vorwort zur vierten Ausgabe

wir Studierende mit Interesse an Medien und Kommunikation belegen unterschiedliche Seminare und kommen aus verschiedenen Fachrichtungen. Wir wählen Veranstaltungen, die uns offen stehen und unseren Interessen entsprechen. Was aber wird in anderen Veranstaltungen, die wir nicht besuchen, diskutiert? Wie sind die methodischen Herangehensweisen? Antworten auf diese Fragen können wir erhalten, wenn wir einen Blick auf die Endprodukte der einzelnen Kurse und Studiengänge werfen: die Seminar- und Abschlussarbeiten.

Auch in dieser Ausgabe von StuZ MuK wird wieder deutlich, dass sich Studierende mit ganz unterschiedlichen Gegenständen aus dem Bereich Medien und Kommunikation beschäftigen. StuZ MuK achtet bei den einzelnen Ausgaben stets auf die Medienvielfalt in der Zeitschrift. Die behandelten Medien in den Einreichungen sollen so unterschiedlich wie möglich sein. Daher gibt die Zeitschrift keine einschränkende Definition des Medienbegriffs vor. In dieser Ausgabe sehen wir, dass von Musik über Theater bis Computerspiel ganz verschiedene Gegenstände wissenschaftlich behandelt werden. Auch innovative Perspektiven auf die Gegenstände tragen zur Vielfalt bei. Computerspiele, die nur auf auditiven Elementen basieren, speziell für Menschen mit Sehbeeinträchtigung waren der Redaktion größtenteils neu.

Neben Einreichungen zu speziellen Einzelmedien landen auch Arbeiten, die das Zusammenspiel zweier Medien zum Gegenstand haben, immer öfter auf den Tischen der Redaktion. Das Phänomen finden wir auch in der aktuellen StuZ MuK-Ausgabe wieder. Beispielsweise zeigt die Masterarbeit Zum Ästhetischen Potenzial von Handyfilm die steigende Bedeutung von Filmen, die mithilfe von Handys produziert werden.

Die Einreicherinnen bereichern StuZ MuK nicht nur mit ihren Gegenständen, sondern auch mit ihren Methoden und Erkenntnisinteressen. Zu zeigen, wie andere Disziplinen an wissenschaftliche Fragestellungen herangehen, gehört ebenfalls zu unserem Vielfaltskonzept. Mal nehmen Studierende eine didaktische, mal eine autoethnografische Perspektive auf den Gegenstand ein. Was sie alle eint, ist die Leidenschaft für Medien und Kommunikation und dass sie immer stuZig bleiben!

Viel Freude beim Lesen der aktuellen Ausgabe!

Jasmin Kermanchi

Chefredakteurin

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